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Aktueller Flächennutzungsplan
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Die Stadt Pohlheim macht es sich zu einfach

Zum Gewerbegebiet Garbenteich-Ost

Der Leserbrief von Gewerbegebiet-Befürworter Roland Gränz kann nicht unwidersprochen bleiben. Von den Befürwortern werden die Gegner ja gerne als die Idylle suchende Kleinbürger abqualifiziert, Herr Gränz geht noch weiter und nennt sie „selbstsüchtige Egoisten“. Das ist eine grobe Missachtung von elementaren Bedürfnissen der Wohnbevölkerung. Zu dieser gehört Gränz selber, und wir „Egoisten“ kämpfen auch für ihn, selbst wenn er es nicht will oder merkt. Viele der Gegner sind übrigens mitten im Arbeitsleben stehende Familien-Mütter und -Väter und keine gutbetuchten Rentner, wie Gränz mutmaßt.

Er wirft den Gegnern krause Argumente vor, kommt aber selbst mit der steilen These daher, das Gewerbegebiet mit Autobahnanschluss (A5) würde die umliegenden Landstraßen entlasten. Das kann im Falle des bisherigen Verkehrs (Logistikzentrum) teilweise stimmen. Es geht aber ums Ganze: Es wird durch einen Autohof oder ähnliches sehr viel mehr LKW-Verkehr geben, und der wird, wenn er in Richtung Gießen oder A45 Richtung Dortmund will, die L3131 direkt um den Ort herum nehmen müssen - und dann an Hausen, an der Wohnbebauung Watzenborn, Erlenweg, und Petersweiher entlang. Die Verkehrslärmbelastung vor allem für Garbenteich, die heute schon sehr hoch ist, wird steigen; das wird sogar vonseiten der Stadt und des Investors eingeräumt.

Das Argument Arbeitsplätze kommt in solchen Fällen immer, genauso wie Geld für Kinderbetreuung – geschenkt; fehlen nur noch „Tiere“, also Befürworter, seid mal kreativ.

Auf der öffentlichen Bauausschusssitzung letzte Woche in Garbenteich sahen sich die Vertreter der Stadt sowie Investor Fischer mit vielen Fakten und Fragen konfrontiert, auf die sie keine Antworten hatten oder geben wollten. Beispielsweise konnte den Garbenteichern nicht vermittelt werden, warum wieder ihr Stadtteil, der schon jetzt die weitaus größten Gewerbeflächen in Pohlheim stellt, einseitig weiter belastet werden soll. Nicht zu vergessen das Großbordell FKK-World am Ortsrand, das zu Verkehr und entsprechendem Publikum im Ort führt. Es geht nicht um den Erhalt einer Idylle, sondern um ein Mindestmaß an Lebensqualität.

Konkretes blieben die Befürworter leider komplett schuldig. Daher können wir Bürger nicht abwarten, bis Garbenteich-Ost von der Stadt abgesegnet wurde und dann der Investor nach und nach die Katze aus dem Sack lässt. Er wird den Autobahnanschluss nur bekommen, wenn er den Behörden genug LKW-Parkplätze anbietet. Das bedeutet einen Autohof in 250 m Entfernung zum Ort! In Homberg/Ohm zum Beispiel ist der Autohof 760 m von der Wohnbebauung entfernt, in Lützellinden sind es 790 m. Und wenn es kein Autohof ist, muss ein anderer offensichtlich schwierig zu vermittelnder Großkunde dahinterstehen, sonst würde Fischer nicht 25 Mio. in die Hand nehmen können.

Der Bürgermeister weist auf die Finanzen der Kommune hin, die auf die zu erwartenden Einnahmen angewiesen seien. In seiner Verantwortung liegen aber auch die Belange der Anwohner, und deren Belastungsgrenze ist in Garbenteich erreicht. Ein solches Projekt so nah am Ort ist unverantwortlich. Die Stadt muss stattdessen die schon ausreichend vorhandenen Gewebeflächen in Eigenregie entwickeln, wie es die CDU-Pohlheim des Bürgermeisters in ihrem aktuellen Programm beschlossen hat. Dann bleiben die Gewinne in der Stadt und nicht zwischendurch bei einem Investor hängen. Letzteres stellt einen erheblichen entgangenen Gewinn für die Kommune und damit die Pohlheimer Bürger dar. Die Lektüre dieses Programms empfehle ich übrigens auch CDU-Mitglied Roland Gränz, der sich dann entscheiden muss, ob er gegen das Gewerbegebiet oder gegen sein Parteiprogramm sein soll.

Die Stadt macht es sich hier zu einfach - wir erwarten von unseren Volksvertretern mehr Engagement und Kreativität.                  Karsten Becker, Pohlheim-Garbenteich

Baubeginn im Naherholungsgebiet < Klausenboden > Mehr dazu hier

Die Spiele mögen beginnen
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